Die schweren Zugkraftwagen der Wehrmacht 1934 1945

Die schweren Zugkraftwagen der Wehrmacht 1934-1945 (Waffen-Arsenal 144)ByReinhard Frank

Publisher:Podzun Pallas Verlag1994 | 52 Pages | ISBN: 3790904554 | PDF | 29 MB

Der 12-Tonner war laut D 608 zum "Ziehen von Anhänge­lasten bestimmt." Dies waren nach den "geheimen Daten­blättern für Heeres-Waffen, -Fahrzeuge und - Gerät" die 15 cm Kanone 16 (teil- und einlastiger Zug), die 15 cm Kanone 18 (teil- und einlastiger Zug), die 10,5 cm Flak und der 21 cm Mörser.

Patenfirma für den 12-Tonner war die Daimler-Benz AG. Gebaut wurde das Fahrzeug in ca. 4.000 Einheiten bei -Daimler-Benz. Werk 40, Berlin-Marienfelde: - Krauß-Maf-fai. München-Allach; -Friedrich KruppAG. Essen und Mühl­hausen (Elsaß). Interessanterweise benützte die tschecho­slowakische Armee nach dem Kriege 12-Tonner eigener Fertigung, deren Bauteile offenbar aus sog. "Verlagerungs­betrieben" stammten.

Erste Elf ahmngen mit dem Bau von Halbkettenfahrzeugen sammelte Daimler-Benz schon 1931 mit der Entwicklung des Typs ZD 5, einem ziemlich häßlichen Zugkraftwagen mit einem 150 PS-12-Zylinder-Motor (MaybachTyp DSO 8). Zur Umgehung des Versailler-Diktats lief die Entwick­lung und Erprobung dieses Fahrzeugs als Kooperative mit der (damals) wohlgesonnenen Sowjet-Union.

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